Hautmykosen

Hautmykosen

Unangenehme Pilzinfektionen, sogenannte Mykosen, kann man sich auf vielfältige Weise zuziehen. Sich zu schützen ist schwer: Die Erreger können sowohl von Mensch zu Mensch als auch von Tieren oder in seltenen Fällen aus dem Boden übertragen werden. Die gute Nachricht: Äußere Infektionen sind in der Regel nach ein paar Tagen verschwunden, wenn sie richtig behandelt werden.

Welche Formen gibt es?

Infektionen durch Fadenpilze (Dermatophyten) treten vor allem bei Immungesunden auf. Sie können alle Körperteile erfassen und sowohl chronisch als auch akut sein. Am häufigsten sind der unangenehme Fußpilz (Tinea pedis) aus dem Schwimmbad und Pilzinfektionen der Geschlechtsorgane.

Infektionen durch Sprosspilze (Candida) werden auch Candidose genannt. Vertreter dieser Art wie der Hefepilz Candida albicans kommen bei mehr als der Hälfte aller Menschen sowohl auf der Haut als auch auf den Schleimhäuten in geringen Keimzahlen vor. Kommt es zu Infektionen, ist das meist Zeichen eines geschwächten Immunsystems.

Infektionen durch andere Pilzarten betreffen bei Immunschwachen vor allem innere Organe wie die Lungen. Die Sporen werden aus der Umgebungsluft eingeatmet.

Die häufigste Ursache: Candida albicans

Eine Infektion durch den Candida albicans wird auch Soor genannt. Anzeichen dafür sind gereizte Mundwinkel (Faulecken bzw. Perlèche) und weiße bis gelbliche Flecken mit umgebender Rötung in der Mundhöhle oder auf der Haut. Das befallene Gebiet schmerzt dabei zunächst meistens nicht. Entfernt man die Beläge, bleiben allerdings kleine, leicht blutende Wunden und ein unbehaglich brennendes Gefühl.

Begünstigt wird die Candida-Infektion unter anderem durch:

  • ein feuchtes verschlossenes Milieu wie z. B. im Windelbereich von Säuglingen (Windeldermatitis)
  • Diabetes
  • Schwangerschaft
  • Antibiotika-Einnahme
  • Zahnprothesen
  • verschiedene Formen von Immunschwäche

Achtung: Die Diagnose durch einen Arzt, die üblicherweise aus einem Abstrich erfolgt, ist vor allem für Erwachsene wichtig! Die genannten Symptome können auch Hinweise auf andere, weit schwerwiegendere Erkrankungen wie Vorstufen von Krebs sein.

Wie behandelt man Mykosen und Candidosen am wirkungsvollsten?

Bevor man nur gegen die Symptome vorgeht sollte zunächst der Auslöser der Infektion gefunden werden. Ansonsten erzielt in den meisten Fällen ein Antimykotikum wie Nystatin, das in Multilind® Heilsalbe mit Nystatin enthalten ist, eine sehr gute Wirkung. Die Candida-Infektion ist damit in der Regel nach ein paar Tagen verschwunden.

Pflichtangaben
  • Pflichtangaben für Publikum

    Multilind® Heilsalbe mit Nystatin 100 000 I.E. / 200 mg pro 1g Paste zur Anwendung auf der Haut
    Wirkstoffe: Nystatin und Zinkoxid. Anwendung bei Entzündungen der Haut und Schleimhaut, durch mechanische Reizung bedingtes Wundsein („Wolf"), rote, juckende und brennende Herde in den Körperfalten, im Gesäß- und Brustbereich und zwischen den Oberschenkeln, z.B. Windeldermatitis.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    STADA GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel
    Stand: Oktober 2013

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