Ekzeme
Veröffentlicht am: 28.07.2025Zuletzt aktualisiert am: 05.11.2026Geschätzte Lesedauer: 8 Minuten
Symtome, Ursachen und Behandlung der Hautentzündung bei Ekzemen mit Candida-Beteiligung
Fast jeder Mensch leidet im Laufe seines Lebens mindestens einmal unter einer Entzündung der Haut. Ekzeme gehören zu den häufigsten Hauterkrankungen. Dabei ist Ekzem ein Sammelbegriff für verschiedene entzündliche Hautkrankheiten mit unterschiedlicher Ausprägung. Oftmals wird der Begriff Dermatitis gleichbedeutend verwendet. Ekzeme werden nach unterschiedlichen Kriterien klassifiziert. Sie können an den unterschiedlichsten Körperstellen auftreten: Es gibt unter anderem Handekzeme, Lippenekzeme und Genitalekzeme. Bei uns erfahren Sie mehr über die Symptome und Ursachen und wie Sie Ekzeme behandeln können.
Was ist ein Ekzem?
Typische Symptome von Ekzemen
Ursachen für Ekzeme
Ekzem-Arten: Allergische Ekzeme und Co
Ein Ekzem behandeln und die Haut heilen
Multilind® Heilsalbe bei Ekzemen
Ein Ekzem vorbeugen und die Haut schützen
Kurz und knapp
- Ursachen: Infektion, Hand-Fuß-Krankheit, Allergien, Medikamente, Haut- und Autoimmunkrankheiten
- Symptome: Rötung, Juckreiz, Schuppung, Schwellung, Nässen, Verdickung, Schorf, Blasen
- Diagnose: Patientengespräch, körperliche Untersuchung, Hautabstrich, Gewebeprobe (Biopsie)
- Behandlung: Salben, Cremes, Medikamente
- Prävention: Richtige Hautpflege, Ernährungsumstellung
Wo leiden Sie am häufigsten an Ekzemen?
Was ist ein Ekzem?
Ein Ekzem ist eine entzündliche Hauterkrankung, die sehr häufig auftritt. Da es nicht durch Bakterien oder Viren verursacht wird, ist ein Ekzem nicht ansteckend. In der Regel sind Hautkrankheiten (Dermatosen) auf der Haut direkt zu beobachten, manchmal können jedoch auch Haare, Nägel, Talg- und Schweißdrüsen betroffen sein. Zu den typischen entzündlichen Hauterkrankungen zählen Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis) oder Akne. Ekzeme können an fast allen Körperstellen entstehen, besonders häufig jedoch im Gesicht, auf der Kopfhaut, den Händen oder den Armen. Ebenfalls oft betroffen sind Hautstellen zwischen den Hautfalten.
Typische Symptome von Ekzemen
Die Symptome können entweder für einen kurzen Zeitraum auftreten und schnell wieder abheilen (akutes Ekzem), oder länger Beschwerden verursachen und immer wieder auftreten (chronisches Ekzem). Doch wie sieht ein Ekzem aus?
Typische Symptome eines Ekzems sind:
- Rötung
- Schwellungen
- Bläschen
- Knötchen
- Krusten
- Juckreiz
Dabei handelt es sich zumeist um Symptome eines akuten Ekzems. Im chronischen Stadium verheilt ein Hautekzem nicht vollständig und entzündet sich immer wieder neu. Typische Merkmale sind dann schuppige und verdickte Hautstellen. Außerdem wird die Haut der Betroffenen mit der Zeit ledrig.
Ursachen für Ekzeme
Ein Ekzem entsteht aus unterschiedlichen Gründen. Die Ursachen und Symptome unterscheiden sich je nach Art des Ekzems. Auch die Gene spielen eine Rolle: Bestimmte Veranlagungen können die Entstehung von Hautekzemen begünstigen.
Ekzem-Arten: Allergische Ekzeme und Co
Abhängig von der Ursache gibt es verschiedene Ekzem-Arten. Die Ekzeme lassen sich nach bestimmten Kriterien klassifizieren. Die Einteilung in atopisches Ekzem, toxisches und allergisches Kontaktekzem deckt einen Großteil der entzündlichen Hauterkrankungen ab.1
Ein Ekzem behandeln und die Haut heilen
In vielen Fällen lässt sich ein Ekzem gut behandeln. Wie die Ursache ist jedoch auch die Behandlung eines Ekzems von der Ekzem-Art abhängig. Erst wenn eine ärztliche Diagnose gestellt wurde, kann eine schnelle und effektive Therapie eingeleitet werden.
Sowohl zur Behandlung eines toxischen als auch eines allergischen Kontaktekzems ist die Vermeidung des Kontakts mit dem Auslöser unbedingt notwendig. Die Symptome des Ekzems werden oft mit einer kortisonhaltigen Salbe behandelt. Zur Linderung des Juckreizes können zudem Antihistaminika eingenommen werden.
Bei atopischen Ekzemen kann zusätzlich eine Lichttherapie in Betracht gezogen werden. Besonders hilfreich ist es außerdem, wenn Sie Ihre persönlichen Trigger erkennen und diese gezielt vermeiden. So kann Neurodermitis-Schüben am besten vorgebeugt werden.
Seborrhoische Ekzeme auf der Kopfhaut können mit speziellen Arzneimitteln wie Terzolin® Lösung behandelt werden. Diese lösen die Schuppen und helfen gegen Infektionen. An anderen Körperstellen können Cremes oder Wund- und Heilsalben Entzündungen und Juckreiz lindern. Die Mittel sollten Sie zur erfolgreichen Behandlung des Ekzems täglich auf die betroffenen Hautstellen auftragen.
Multilind® Heilsalbe bei Ekzemen
Die Kombination aus Nystatin & Zinkoxid lindert den Juckreiz und hemmt die Entzündung betroffener Hautstellen.
Ein Ekzem vorbeugen und die Haut schützen
Wenn chronische Ekzeme immer wieder auftauchen, sollten Sie einen Arzt konsultieren, um eine Langzeitbehandlung zu bestimmen. Auch akuten Ekzemen können Sie vorzubeugen. Diese Tipps können dabei helfen, einem Ekzem vorzubeugen:
- Pflegen Sie Ihre Haut regelmäßig mit einer abgestimmten Pflege
- Duschen Sie nicht zu lange oder zu heiß
- Tragen Sie lockere Kleidung, die nicht auf der Haut aufliegt
- Vermeiden Sie Metalle wie Nickel, die die Haut reizen können
- Tragen Sie beim Kontakt mit reizenden Substanzen Handschuhe
- Versuchen Sie, die Auslöser zu identifizieren und zu vermeiden
1 Altmeyers Enzyklopädie (2024): Ekzem (Übersicht) L30.9 (zuletzt aufgerufen am 12.08.2026)













