Brustwarzen schmerzen: Ursachen und Behandlung
Veröffentlicht am: 25.07.2025Zuletzt aktualisiert am: 28.10.2026Geschätzte Lesedauer: 5 Minuten
Häufiges Problem zu Beginn der Stillzeit
Vor allem stillende Frauen kämpfen zu Beginn oft mit schmerzenden Brustwarzen. Brustwarzenschmerzen können grundsätzlich aber in ganz verschiedenen Lebensphasen auftreten und unterschiedlichste Ursachen haben. Erfahren Sie hier mehr zu den Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten bei wunden Brustwarzen.
Ursachen für Brustwarzenschmerzen
Was tun bei wunden Brustwarzen?
Entzündete Brustwarzen – Behandlung und Tipps
Multilind® Heilsalbe bei wunden Brustwarzen
Kurz und knapp
- Ursachen: Veränderungen im Hormonhaushalt, Schwangerschaft, Stillzeit, Zysten
- Symptome: Gerötete, überwärmte und schmerzende Brustwarzen, die ein- oder beidseitig auftreten bis hin zur Entzündung der gesamten Brust (Mastitis)
- Diagnose: Untersuchung der Brust, bildgebende Diagnostik
- Behandlung: Wund- und Heilsalben
- Prävention: Hände sorgfältig waschen, Baby richtig an der Brust anlegen, Stilleinlagen nutzen
Leiden Sie an Brustwarzenschmerzen beim Stillen?
Ursachen für Brustwarzenschmerzen
Schmerzen in der Brustwarze können bei Frauen in unterschiedlichen Lebensabschnitten auftreten. Die Ursachen für wunde oder entzündete Brustwarzen bei Frauen sind:
- Hormonelle Veränderungen durch Pubertät, den weiblichen Zyklus oder die Wechseljahre
- Ausbildung der Milchdrüsen und -gänge während der Schwangerschaft
- Milchstau beim Stillen durch längere Stillpause oder wenn der Säugling falsch angelegt wird
- Nach innen gestülpte Brustwarzen (Schlupfwarzen)
- Verletzungen durch falsch sitzende BHs oder Kleidungsstücke
Auch bei Männern kann es zu schmerzenden Brustwarzen kommen. Während der Pubertät und ab dem 50. Lebensjahr können Hormone zu einer temporären Vergrößerung der Brust führen.
Brustwarzen schmerzen durchs Stillen
Besonders zu Beginn der Stillzeit müssen sich die Brustwarzen erst an die neue Beanspruchung gewöhnen und es kann schnell dazu kommen, dass die Brustwarzen schmerzen. Beim Stillen sind sie tendenziell etwas empfindlicher als normalerweise. Um wunde Brustwarzen zu vermeiden, ist es besonders wichtig, das Baby richtig an der Brust anzulegen. Das Baby sollte nicht nur die Brustwarze mit den Lippen umschließen, sondern einen guten Teil des umliegenden Brusthofs bis hin zur Brust selbst in den Mund nehmen. Dann liegt die Brustwarze ganz hinten am weichen Gaumen des Babys und kann sich nicht weiter vorne am Kiefer wund scheuern.
Auch eine falsche Saugtechnik des Babys kann die Ursache dafür sein, dass die Brustwarzen weh tun. Wenn das Kind sehr früh den Schnuller bekommt, kann es sich daran gewöhnen, weiter vorne im Mund zu saugen. Ein Schnuller sollte erst verwendet werden, wenn das Baby korrekt saugt.
Ein abruptes Ende des Stillvorganges kann die Brustwarzen zusätzlich strapazieren. Indem das Kind noch saugen möchte, fügt es der Brustwarze der Mutter kleine Risse zu, wodurch die Nippel schmerzen können. Eine falsche Saugtechnik kann auch durch Hohlwarzen bei der Mutter oder den Aufbau des Gaumens beim Baby bedingt sein. In derartigen Fällen können Ihnen Hebamme, Kinderarzt oder Gynäkologe weiterhelfen.
Was tun bei wunden Brustwarzen?
Vor jedem Stillen sollten Sie Ihre Hände gut waschen. Dadurch wird das Eindringen von Keimen in die strapazierte Haut der Brustwarzen verhindert. Nach dem Stillen hilft die richtige Pflege dabei, die Haut intakt zu halten. Besonders geeignet zur Pflege sind Wundschutzsalben wie Multilind® derma:care PROTECT. Das Kosmetikum ist hypoallergen und frei von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen sowie Paraffinen, Silikonen, Mineralöl und PEG-Emulgatoren.
Spezielle Hilfsmittel können die Verhütung wunder Brustwarzen unterstützen. Stilleinlagen halten den empfindlichen Bereich zwischen den Stillzeiten trocken und schützen vor reibender Kleidung. Egal, ob Einwegvariante oder waschbar: Stilleinlagen müssen immer trocken und sauber sein. Daher bitte regelmäßig wechseln.
Entzündete Brustwarzen – Behandlung und Tipps
Glänzende, schuppige Haut in Verbindung mit brennenden und stechenden Schmerzen in der Brust können ein Hinweis auf eine Infektion mit einem Hefepilz wie Candida albicans sein.
Diese kann ebenfalls dazu führen, dass die Brustwarzen schmerzen. Wenn das Baby an Mundsoor leidet, kann es zu einer wechselseitigen Infektion kommen. Durch das Saugen des Babys an der Brustwarze kann sich Soor übertragen. Ein gutes Mittel ist Multilind Heilsalbe® mit Nystatin. Der Wirkstoff Nystatin bekämpft die Candida-Pilze rein äußerlich auf der Haut und gelangt nicht in den Blutkreislauf oder die Muttermilch. Tragen Sie die Salbe nach dem Stillen auf und entfernen Sie mögliche Reste vor dem nächsten Stillen, da Babys die Inhaltsstoffe sonst über die Mundschleimhaut aufnehmen könnten.
Die Salbe enthält als Bestandteil Zinkoxid, welches sich zur Behandlung entzündlicher und nässender Hautveränderungen eignet. Bei einer Entzündung der Brustwarzen können Stillhütchen das Stillen weiterhin ermöglichen. Allerdings reagieren manche Babys irritiert und trinken schlechter. Konsultieren Sie Ihre Hebamme, einen Apotheker, den Kinderarzt oder einen Gynäkologen.
Multilind® Heilsalbe bei wunden Brustwarzen
Die Kombination aus Nystatin & Zinkoxid lindert den Juckreiz und hemmt die Entzündung betroffener Hautstellen.







