Kranke Haut

Kranke Haut

Pflichtangaben
  • Multilind® Heilsalbe mit Nystatin 100 000 I.E. / 200 mg pro 1g Paste zur Anwendung auf der Haut
    Anwendung bei Entzündungen der Haut und Schleimhaut, durch mechanische Reizung bedingtes Wundsein („Wolf"), rote, juckende und brennende Herde in den Körperfalten, im Gesäß- und Brustbereich und zwischen den Oberschenkeln, z.B. Windeldermatitis.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    STADA GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel
    Stand: Oktober 2013

Viele unterschiedliche Faktoren können unsere Haut krank machen.

Auch wenn unsere Haut nicht sprechen kann; man erkennt in der Regel sehr schnell, ob die Immunabwehr, mit der sich unsere Haut vor äußeren Einflüssen schützt und die Barrierefunktion gesunder Haut unterstützt, noch funktioniert. Nicht immer muss unsere Haut im wortwörtlichen Sinne rot sehen, sprich mit deutlich sichtbaren Rötungen auf einen Einfluss reagieren. Der Hautarzt spricht von Schädigung bei:

  • einer Läsion, also eine Verletzung, Schädigung oder Störung der Haut durch Druckeinwirkung,
  • einer Mazeration, also Aufweichung durch Flüssigkeit (z. B. durch Windeltragen)
  • einer Pergamenthaut (z. B. durch Medikamentennebenwirkungen)
  • einer UV-geschädigten Haut (Sonnenbrand)
  • einer trockenen, schuppigen Haut (z. B. bei Neurodermitis)

Untrügliche Kennzeichen für kranke oder geschädigte Haut sind juckende oder brennende Hautstellen, trockene, schuppige Haut, Rötungen, Risse und Blasenbildung und Defekte in verschiedenen Hautschichten, die bis zu tief greifenden Hautgeschwüren reichen können.

Wichtig bei einer Hautschädigung ist immer, dass man schnell reagiert und sich in der Apotheke beraten lässt. Bei einer Verschlimmerung oder zu langer Dauer der Schädigung sollte der Arzt aufgesucht werden.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über Infektionen der Haut, wie sie häufig vorkommen:

Infektionen

Bei einem gesunden Menschen ist die Haut eine erstaunlich gute Barriere gegenüber Infektionen. Denn unsere Haut kommt tagtäglich mit Millionen von Bakterien und Pilzen in Kontakt, viele davon leben sogar auf ihr. Einige Menschen sind jedoch besonders anfällig für Infektionen. Diabetiker etwa, wenn die Haut – oft an den Händen oder Füßen – schlecht durchblutet ist, oder Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist.

Hautärzte unterscheiden prinzipiell zwischen einer bakteriellen Infektion und einer Infektion, die durch Pilze hervorgerufen wird.

Bakterielle Hautinfektionen

Eine Hautinfektion kann von vielen Bakterien ausgelöst werden. Oft genügt schon ein kleiner Hautriss oder eine leichte Schramme, wie man sie sich schnell beim Spielen, beim Sport oder auch bei der Haus- und Gartenarbeit holt. Sie wird dann zur Eintrittspforte für die Bakterien. Am häufigsten werden Infektionen von Staphylococcus und Streptococcus ausgelöst. Die Palette der Erkrankungen reicht von einer leichten Akne über Neurodermitis bis hin zu lebensbedrohlichen Infektionen.

Bakteriellen Infektionen kann man gut vorbeugen, in dem man dafür sorgt, dass die Haut sauber und intakt bleibt.

Pilzinfektion

Pilze, darunter auch die weit verbreiteten Hefepilze, kommen ebenfalls auf und sogar im menschlichen Körper vor. Normalerweise richten sie dort aber keinen Schaden an, wenn jedoch die Wachstumsbedingungen günstig sind und die Abwehrkraft der betreffenden Person geschwächt ist, kann der Pilz eine Infektion verursachen. Pilze bevorzugen ein feuchtwarmes Milieu. Am Körper sind das meist die Bereiche, wo Haut auf Haut trifft, also zwischen den Zehen, in der Leiste oder unter der Brust.

Infektionen in den Hautfalten verursachen gewöhnlich einen roten, oft fleckigen Ausschlag, der etwas weißliche Flüssigkeit absondert. Zur Diagnose kratzt der Arzt etwas von der Haut oder dem Belag ab und untersucht die Probe zum Erregernachweis unter dem Mikroskop.

Zeigt sich ein roter Ausschlag mit Hautreizung an einer der üblicherweise betroffenen Stellen, kann der Patient auch selber handeln, um das mitunter explosionsartige Wachstum der Pilze einzudämmen. Bewährt hat sich hier eine Heilsalbe, die mit gleich zwei Wirkstoffen gegen den weit verbreiteten Candida albicans vorgeht. Zinkoxid trocknet die Haut sanft ab und beugt neuem Pilzwachstum vor, während Nystatin gezielt gegen die Hefepilze vorgeht.

Wir empfehlen die individuelle Beratung in der Apotheke.

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