Anwendung Heilsalbe

Anwendung Heilsalbe

Bei der Windeldermatitis handelt es sich nicht um eine Lappalie. Sondern um eine echte Entzündung der Haut, die vor allem am Po und im Genitalbereich auftritt. Die Haut reagiert mit Rötung, Bläschen und tiefer gehenden Abschürfungen und Erosionen. Manchmal kann man auch Krusten, Schuppung und schleimige Absonderungen beobachten.

Die Medizin unterscheidet verschiedene Arten der Windeldermatitis

  • die ammoniakalische Windeldermatitis
  • die Windeldermatitis auf dem Boden von Hauterkrankungen, z. B. der Schuppenflechte
  • die durch Hefepilze hervorgerufene Windeldermatitis

Für die Windeldermatitis Ihres Babys ist fast immer die Hefe mit dem Namen Candida albicans verantwortlich. Ihre Ansiedelung auf der Haut erkennt man an cremeartigen oder schleimigen Absonderungen. Sie verbreiten einen eigentümlichen, obstartigen Geruch.

Wenn die Windel nicht wäre.

Den Segen der modernen Windel wird wohl kein Vater und keine Mutter ernsthaft bestreiten. Dennoch bietet das Windelpaket und besonders ein Windelhöschen im wahrsten Sinne des Wortes den idealen Nährboden für eine Windeldermatitis. Babys zarte Haut ist samt Urin und Stuhl richtig gut verschnürt. Und zwar wasser-, dampf- und luftdicht. Zusätzlich wird der Harnstoff im Urin bakteriell zersetzt. Hinzu kommt die permanente Reibung durch die aufeinander aufliegenden Hautflächen am Baby-Po.

Wie häufig ist die Windeldermatitis?

In den ersten 20 Monaten erkranken über 80 % aller Babys ein- oder mehrmals an einer Windeldermatitis. Die Vorstufe einer Windeldermatitis ist gerötete, wunde Haut. Ist Ihr Kind gesund, reichen vorbeugende Maßnahmen wie häufigeres Windelwechseln und tägliches Waschen mit lauwarmen Wasser und einer schwach-sauren Waschlösung oft aus. Kämpft Ihr Kind jedoch mit einer Infektionserkrankung oder Durchfall, heißt es schnell reagieren. Blitzschnell kann sich aus einer geröteten Stelle eine blühende Windeldermatitis entwickeln, die Ihr Kind wochenlang quält.

Was hilft besonders schnell und sicher?

Besonders bewährt bei Windeldermatitis hat sich die Kombination der beiden Wirkstoffe Zinkoxid und Nystatin. Nystatin wirkt sehr schnell und sicher gegen Hefepilze und ist sehr gut verträglich. Es wird vom Körper nicht aufgenommen, sondern wirkt nur dort, wo es soll. In der Multilind® Heilsalbe mit Nystatin wird es ergänzt durch Zinkoxid, das die Haut sanft abtrocknet und zusätzlich Entzündungen hemmt.

Darum wirkt Multilind® Heilsalbe mit Nystatin so gut:

  • Zinkoxid stoppt den Juckreiz und heilt Entzündungen.
  • Nystatin wirkt zuverlässig bei Hefepilzinfektionen.
  • Die Salbengrundlage Plastibase ermöglicht das leichte und sanfte Auftragen und Entfernen.
Pflichtangaben
  • Multilind® Heilsalbe mit Nystatin 100 000 I.E. / 200 mg pro 1g Paste zur Anwendung auf der Haut
    Anwendung bei Entzündungen der Haut und Schleimhaut, durch mechanische Reizung bedingtes Wundsein („Wolf"), rote, juckende und brennende Herde in den Körperfalten, im Gesäß- und Brustbereich und zwischen den Oberschenkeln, z.B. Windeldermatitis.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    STADA GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel
    Stand: Oktober 2013

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