Bei der Windeldermatitis handelt es sich nicht um eine Lappalie. Sondern um eine echte Entzündung der Haut, die vor allem am Po und im Genitalbereich auftritt. Die Haut reagiert mit Rötung, Bläschen und tiefer gehenden Abschürfungen und Erosionen. Manchmal kann man auch Krusten, Schuppung und schleimige Absonderungen beobachten.
Für die Windeldermatitis Ihres Babys ist fast immer die Hefe mit dem Namen Candida albicans verantwortlich. Ihre Ansiedelung auf der Haut erkennt man an cremeartigen oder schleimigen Absonderungen. Sie verbreiten einen eigentümlichen, obstartigen Geruch.
Den Segen der modernen Windel wird wohl kein Vater und keine Mutter ernsthaft bestreiten. Dennoch bietet das Windelpaket und besonders ein Windelhöschen im wahrsten Sinne des Wortes den idealen Nährboden für eine Windeldermatitis. Babys zarte Haut ist samt Urin und Stuhl richtig gut verschnürt. Und zwar wasser-, dampf- und luftdicht. Zusätzlich wird der Harnstoff im Urin bakteriell zersetzt. Hinzu kommt die permanente Reibung durch die aufeinander aufliegenden Hautflächen am Baby-Po.
In den ersten 20 Monaten erkranken über 80 % aller Babys ein- oder mehrmals an einer Windeldermatitis. Die Vorstufe einer Windeldermatitis ist gerötete, wunde Haut. Ist Ihr Kind gesund, reichen vorbeugende Maßnahmen wie häufigeres Windelwechseln und tägliches Waschen mit lauwarmen Wasser und einer schwach-sauren Waschlösung oft aus. Kämpft Ihr Kind jedoch mit einer Infektionserkrankung oder Durchfall, heißt es schnell reagieren. Blitzschnell kann sich aus einer geröteten Stelle eine blühende Windeldermatitis entwickeln, die Ihr Kind wochenlang quält.
Besonders bewährt bei Windeldermatitis hat sich die Kombination der beiden Wirkstoffe Zinkoxid und Nystatin. Nystatin wirkt sehr schnell und sicher gegen Hefepilze und ist sehr gut verträglich. Es wird vom Körper nicht aufgenommen, sondern wirkt nur dort, wo es soll. In der Multilind® Heilsalbe mit Nystatin wird es ergänzt durch Zinkoxid, das die Haut sanft abtrocknet und zusätzlich Entzündungen hemmt.