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Dermatitis

Die Bezeichnung Dermatitis fasst verschiedene entzündliche Hautreaktionen zusammen, die durch innere und äußere Reizungen der Haut hervorgerufen werden. Zu ihren häufigsten Formen zählen Windeldermatitis, Dekubitus und Intertrigo.

Wie entsteht Dermatitis?

Die äußeren Ursachen einer Dermatitis werden in drei Bereiche unterschieden. Meist ist eine Kombination verschiedener Ursachen Auslöser einer Erkrankung:

  • Hautkontakt mit Säuren oder chemischen Substanzen wie Hygiene-, Haarfärbe- oder sonstigen aggressiven Mitteln
  • Reaktion auf physikalische Reize durch Feuchtigkeit (Urin, Fußschweiß), Druck-, Reibe- oder Scheuereffekte
  • Infektionen durch Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten
  • Die häufigsten Formen

An einer Windeldermatitis erkranken vor allem Säuglinge, aber auch Kleinkinder und ältere Menschen. Durch ständigen Urinkontakt der Haut im warmen, abgeschlossenen Milieu der Windel lockert die Hornhaut auf. Damit wird ein idealer Nährboden für Infektionen der darunter liegenden Hautschicht geschaffen – überwiegend siedeln sich Hefepilze an!

Weitere Dermatitiden treten häufig durch Schweiß und Reibung in den Hautfalten auf – besonders bei Sportlern und Übergewichtigen. Die Folge – ein Wundreiben der Haut – wird Intertrigo oder im Volksmund auch „Wolf“ genannt.

Dekubitus: Vor allem bei Bettlägerigen wird durch ständigen Druck auf die Haut über Knochen wie im Bereich des Steißbeins, der Fersen oder der Knie- und Ellenbogengelenke die Durchblutung gestört. In den betroffenen Bereichen wird die Haut bis in die untersten Schichten zerstört. Die offene Wunde infiziert sich. Ebenfalls häufig betroffen sind langjährige Diabetiker oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr.



Wussten Sie, dass
... die Haut den Organismus vor dem Eindringen von Krankheitserregern bzw. gasförmigen, flüssigen oder festen Fremdsubstanzen schützt.
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