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Dekubitus

Eine sehr häufige Form von Dermatitis ist Dekubitus, von der vor allem Bettlägerige betroffen sind. Aber auch Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder langjährige Diabetiker leiden oft schwer an den unangenehmen Folgen der Erkrankung. Durchblutungsstörungen durch Druck auf die Haut verursachen eine unangenehme Rötung der Haut, Druckgeschwüre und offene Wunden. Dort können sich Bakterien und Pilze ungehindert schnell vermehren.

Die vier Stadien einer Dekubituserkrankung

Eine Dekubituserkrankung erstreckt sich immer über vier Stadien: Zunächst rötet sich die noch intakte Haut. Im zweiten Stadium folgt der Hautdefekt, die Haut wird wund. Im dritten Stadium bildet sich dann eine nekrotische Schicht in der Wunde. Muskeln, Sehnen und Bänder werden unter dem abgestorbenen Gewebe sichtbar. Im vierten Stadium ist neben Haut und Weichteilen auch noch der Knochen in Mitleidenschaft gezogen. Die Wunde ist ständig infiziert, und besonders die Wundtaschen am Rande des Geschwürs bilden ideale Nistplätze für die Mikroben.

Was hilft und wie lässt sich Dekubitus verhindern?

Das A und O bei Bettlägerigkeit ist die richtige Lagerung und Polsterung. Die Bildung von Druckstellen sollte unter allen Umständen durch ständige Aufmerksamkeit verhindert werden. 

Gefährdete Stellen cremt man am besten regelmäßig ein. Haben sich Blasen gebildet, sollten sie steril abgetragen und mit einer desinfizierenden oder adstringierenden Lösung über einige Tage behandelt werden. Eine Salbe mit Nystatin und Zinkoxid wie Multilind® Heilsalbe mit Nystatin ist besonders für die ersten Tage empfehlenswert. Sie verbindet ideal die erforderliche Beruhigung und die antibakterielle Wirkung, die die Haut braucht.

Chronische Wunden – ein besonderer Fall

Zu dieser Wundart gehören Druckgeschwüre mit offenen Wunden (Dekubitus), Unterschenkelgeschwüre (Ulcus cruris) und diabetische Ulcera. Sie müssen von innen heraus zuwachsen und sind äußerst anfällig für Infektionen.



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