Die Bezeichnung Dermatitis fasst verschiedene entzündliche Hautreaktionen zusammen, die durch innere und äußere Reizungen der Haut hervorgerufen werden. Zu ihren häufigsten Formen zählen Windeldermatitis, Dekubitus und Intertrigo.
Bei der Windeldermatitis handelt es sich nicht um eine Lappalie. Sondern um eine echte Entzündung der Haut, die vor allem am Po und im Genitalbereich auftritt. Die Haut reagiert mit Rötung, Bläschen und tiefer gehenden Abschürfungen und Erosionen. Manchmal kann man auch Krusten, Schuppung und schleimige Absonderungen beobachten.
Eine sehr häufige Form von Dermatitis ist Dekubitus, von der vor allem Bettlägerige betroffen sind. Aber auch Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder langjährige Diabetiker leiden oft schwer an den unangenehmen Folgen der Erkrankung. Durchblutungsstörungen durch Druck auf die Haut verursachen eine unangenehme Rötung der Haut, Druckgeschwüre und offene Wunden. Dort können sich Bakterien und Pilze ungehindert schnell vermehren.
Verstärkte Schweißentwicklung und hohe mechanische Reibung machen vor allem Körperfalten zu einem ständigen Ziel für Intertrigo. Das ist eine der häufigsten Formen von Dermatitis, die mit einem schmerzhaften Wundreiben der Haut einhergeht.
Unangenehme Pilzinfektionen, sogenannte Mykosen, kann man sich auf vielfältige Weise zuziehen. Sich zu schützen ist schwer: Die Erreger können sowohl von Mensch zu Mensch als auch von Tieren oder in seltenen Fällen aus dem Boden übertragen werden. Die gute Nachricht: Äußere Infektionen sind in der Regel nach ein paar Tagen verschwunden, wenn sie richtig behandelt werden.
Experten wissen, dass sich unsere innere Uhr nicht an Kalenderjahren orientiert. Tatsächlich kann das Hautalter um Jahre vom wirklichen Alter abweichen. Dennoch wird unsere Haut umso anspruchsvoller, je reifer wir werden. Und mit dem Alter nimmt auch die Anfälligkeit für Erkrankungen und Entzündungen der Haut zu.